Leistungssteigerung trotz Schadstoffminderung

sup. - Auto-Tuning und Umweltschutz waren bisher nicht unbedingt zwei miteinander harmonierende Themen. Veredelte, „hochgezüchtete“ Fahrzeuge bringen zwar mehr Leistung und den Fans mehr Fahrvergnügen, haben dafür aber auch höhere Verbrauchswerte und einen entsprechend üppigen Schadstoffausstoß. Dass dies nicht zwangsläufig so sein muss, beweisen in jüngster Zeit mehrere Tuning-Anbieter, die mit der schadstoffarmen Kraftstoff-Alternative Autogas auf das so genannte Öko-Tuning setzen. So sorgte jetzt ein flüssiggasbetriebener BMW 3er Coupé mit 552-PS-Motor für Aufsehen – nicht zuletzt deshalb, weil er trotz Leistungssteigerung rund 18 Prozent weniger CO2 als das Serienmodell ausstößt. Emissionsarm mit Autogas fahren z. B. auch die Opel-Astra-Variante P.Gasus (285 PS) und ein modifizierter Audi TT (370 PS) – alle noch als Konzeptfahrzeuge, nicht in Serie. Das bisher schnellste umgerüstete Serienfahrzeug, ein 1er BMW, überwand vor kurzem auf einer Teststrecke im Autogasbetrieb die 300-km/h-Grenze.


Quelle: Supress