VW Polo 1.2 TSI LPdi

ab. - Das der Name „Vialle“ für Innovation steht wird auch auf der diesjährigen AMI 2010 (die noch bis zum 18.April für Besucher geöffnet ist) wieder deutlich. Als einer der wenigen Aussteller für Autogassysteme stellt die Niederländische Firma das neue LPdi System vor. Hierbei handelt es sich (wie bei Vialle üblich) um eine Flüssige Gaseinspritzung. Mit dem LPdi System geht Vialle jedoch noch einen Schritt weiter. Das flüssige Gas wird (bei Direkteinspritzmotoren) nicht, wie sonst üblich im Ansaugtrakt, sondern direkt in den Brennraum eingespritzt.


Neue Technik – Kürzere Einbauzeit

Wohl zum ersten mal wird bei der Gasumrüstung auf die zusätzliche Anbringung von Gaseinspritzdüsen verzichtet. Das neue Vialle LPdi System nutzt bei Benzindirekteinspritzmotoren zur Flüssigen Gaseinspritzung die originalen Benzindüsen. Das bisher aufwändige De- und montieren der Ansaugbrücke ist somit hinfällig. Dank dieser neuen Technologie bleibt der Motor auch nach einer Umrüstung auf Autogas ein vollwertiger Direkteinspritzer. Zudem stellt sich die Frage wie die Benzindirekteinspritzdüsen im Gasbetrieb gekühlt werden hier erst gar nicht.

 

„LPdi“ ein fast monovalenter Gasantrieb...

….wäre da nicht der weiterhin im Fahrzeug verbleibende Benzintank. Denn das neue Gasdirekteinspritzsystem startet (wenn vom Fahrer gewünscht) direkt auf den sparsamen Flüssiggasantrieb. Die sonst übliche Benzinkaltlaufphase entfällt hier. Das Herz dieser neuen Technologie ist eine von Vialle patentierte FSU (Fuel Selector Unit). Diese übernimmt die Schaltung zwischen Benzin und Autogas und verhindert, das Flüssiges Gas während der Umschaltung in den Benzintank gelangt.

Noch in diesem Jahr soll nach Angaben von Vialle Deutschland die LPdi Anlage für fast alle Direkteinspritzmotoren von VW und Audi verfügbar bzw. homologiert sein.

Bilder: © autogas-boerse.de (AMI 2010)