ab. - Laut einer ADAC Umfrage berichten rund ¼ aller Autogasfahrer von Problemen nach der Aufrüstung. Hauptursache dürften in vielen Fällen wohl unsachgemäße einbauten sein. So gibt es z.b. noch keine einheitliche Zertifizierung für Kfz-Werkstätten die auch LPG-Umrüstungen anbieten. In vielen Fällen berichten die Autogasfahrer von Ruckeln im Gasbetrieb sowie häufiges aufleuchten der Motorkontrollleuchte.

Dieses Ergebnis spiegelt sich auch in den diversen Autogas-Foren wieder. Gerade für Autogasfahrer mit Problemen nach der Gasumrüstung ist dies eine Möglichkeit sich mit anderen Gasfahrern sowie teilweise auch Ausrüster auszutauschen und nach einer Lösung zu suchen. Leider werden die Forenbetreiber häufig von Autogas-Umrüstern aufgefordert solche Autogas-Problem-Beiträge zu entfernen in denen die vermeintlichen Fachbetriebe namentlich genannt werden.

Fast immer werden die Probleme durch einen nachträglichen Umbau und somit fachgerechten Einbau der Autogasanlage gelöst. So würden sich laut einer Umfrage auf Autogas-Boerse.de nur 1,71 % nicht mehr für eine Umrüstung, sowie 2,28 % beim nächsten Fahrzeug für einen Diesel entscheiden. Somit gehört Autogas derzeit wohl nach wie vor zur beliebtesten Kraftstoff-Alternative.


Auf die Werkstatt kommt es an

Wer sich für eine Autogas-Aufrüstung seines Kraftfahrzeug interessiert, sollte sich im Vorfeld umfangreich informieren. Bei der Wahl der Werkstätten empfiehlt es sich solche auszuwählen, die bereits seit Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Gasumrüstung haben. Weiterhin sollte die Werkstatt über ein Schulungszertifikat des jeweiligen Autogasanlagen-Importeur verfügen.

Besondere Vorsicht ist wohl bei vermeintlich günstigen Umrüstangeboten gegeben. Denn ein fachgerechter Einbau kostet nun mal eine gewisse Zeit und somit Geld. Darüber hinaus empfiehlt es sich darauf zu achten, das eine hochwertige Anlage zum Einsatz kommt. Doch ist letztlich jede Anlage nur so gut wie sie von der jeweiligen Fachwerkstatt eingebaut und justiert wird.