Autogas-Fahrzeuge dürfen in Tiefgaragen parken

sup. - „Darf ich da jetzt reinfahren oder nicht?“ Fahrer von Autogas-Fahrzeugen geraten an der Einfahrt zu Tiefgaragen manchmal in Entscheidungsnot: Einerseits gilt diese Antriebstechnik als besonders umweltverträglich, sicher und zuverlässig. Immerhin nähert sich die Zahl der zugelassenen Autogas-Fahrzeuge in Deutschland immer schneller der 100.000er-Marke. Außerdem hat der Bundestag gerade durch eine Verlängerung der Steuervergünstigungen bis zum Jahr 2018 den hohen ökologischen Stellenwert und die Zukunftsperspektiven dieses Alternativ-Kraftstoffs noch einmal unterstrichen. Andererseits hängen an diversen Parkhaus- und Garagen-Einfahrten immer noch Schilder, die das Abstellen „druckgasbetriebener Fahrzeuge“ untersagen.

Des Rätsels Lösung: Diese Schilder sind schlicht und einfach veraltet. Bereits seit 1988 existiert eine „Muster-Garagenverordnung“, die mittlerweile bundesweit gilt und sämtliche Einschränkungen für das Parken von Autogas-Fahrzeugen in Tiefgaragen aufhebt. Wo immer noch Verbots-Schilder hängen, ist vielfach einfach versäumt worden, sie zu entfernen. Deshalb ein Tipp für Autogas-Fahrer, die solch ein überholtes Einfahrtsverbot entdecken: Machen Sie den Betreiber freundlich darauf aufmerksam, dass seine Garage zumindest in Sachen Beschilderung noch im vergangenen Jahrtausend stehen geblieben ist. Und weisen Sie ihn darauf hin, dass Ihr Auto die Umwelt und auch die Parkhausluft mit wesentlich weniger Schadstoffen belastet als andere, herkömmlich angetriebene Fahrzeuge.


Quelle/Foto: Supress