Praktische Informationsmöglichkeiten im Internet

sup. - Zuerst die schlechte Nachricht für alle Nutzer von benzinbetriebenen Fahrzeugen: Ein Ende des rasanten Preisanstiegs an den Tankstellen ist nicht in Sicht. Immer mehr Autofahrer entschließen sich deshalb zum Umstieg auf einen kostengünstigeren Weg der Mobilität. Ihnen gilt die gute Nachricht: Fast jeder Benziner lässt sich heute mit einem zusätzlichen Autogas-Antrieb ausrüsten – weltweit längst die meistverbreitete Kraftstoff-Alternative mit wesentlich geringeren Emissionswerten als Ottokraftstoffe. Das auf Flüssiggas basierende Antriebskonzept wird wegen seiner ökologischen Eigenschaften steuerlich gefördert und ermöglicht inzwischen auch in Deutschland rund 30.000 Kfz-Besitzern das Sparen beim Fahren. Bei Literpreisen, die um ca. die Hälfte unter denen von Superbenzin liegen, lohnt sich ein Autogas-Antrieb vor allem für Vielfahrer.

Für die Nachrüstungen stehen spezielle Einbausätze zur Verfügung, mit denen spezialisierte Werkstätten innerhalb von ca. zwei bis drei Tagen praktisch jedes serienmäßige Benzinfahrzeug ausstatten können. Mechanische Veränderungen am Motor sind dabei nicht erforderlich, aber es wird ein zweiter Tank für den Flüssiggas-Vorrat eingebaut – häufig platzsparend in der Reserverad-Mulde. Der Benzinbetrieb bleibt davon völlig unberührt, so dass anschließend wahlweise zwischen beiden Kraftstoffarten umgeschaltet werden kann. Ein positiver Begleiteffekt ist die auf diese Weise erheblich größere Reichweite des Autos.


Vorsicht bei Schnäppchen

Die Nachrüstung kostet je nach Anlage und Fahrzeugtyp etwa zwischen 2.000 und 2.500 Euro, was sich speziell bei Vielfahrern schon bald bezahlt gemacht hat. Bei vermeintlichen Schnäppchen-Angeboten im benachbarten Ausland ist allerdings Vorsicht geboten: Der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) warnt vor dem Risiko, dass danach wichtige Papiere zur Wiedererteilung der deutschen Betriebserlaubnis für das veränderte Fahrzeug fehlen könnten. Muss z. B. ein Abgasgutachten nachträglich erstellt werden, kann dies nach Angaben von DEKRA-Sachverständigen durchaus mit rund 2.000 Euro zu Buche schlagen.

Um solchen unliebsamen Überraschungen vorzubeugen, sollte bei der Auswahl eines Umrüst-Betriebes auf Nummer Sicher gegangen werden. Im Internet ist unter autogastanken.de eine Aufstellung von mehr als 200 seriösen Fachwerkstätten für die Autogas-Ausrüstung zu finden, deren Qualifikation vom DVFG überprüft wurde. Ein rechtzeitiger Besuch dieser Internet-Seite empfiehlt sich ohnehin, wenn eine Autogas-Ausrüstung für den Pkw geplant ist. Neben anschaulichen Detail-Infos zu Technik, Anlagen-Varianten und Tankstellen-Standorten liefert sie auch eine Zusammenstellung wichtiger Regeln und Vorschriften sowie Wissenswertes über den Eintrag einer Umrüstung in die Kfz-Papiere. So werden beispielsweise die Schlüsselnummern aufgelistet, mit denen eine Autogas-Ausrüstung anschließend korrekt im Kfz-Brief vermerkt wird. Eine wichtige Informationsquelle also für alle, die auf der Spar-Route zum Flüssiggasgeben nicht ins Schleudern kommen wollen.

Quelle: Supress