Es passiert meist schneller als gedacht und meist zu den unpassendsten Momenten - ein Problem mit dem eigenen Auto. Ein platter Reifen, ein streikender Motor oder ein Autoschloss, das den Dienst quittiert. Schafft es das Auto aus eigenem Antrieb oder aufgrund externer Ursachen nicht mehr selbst in die nächste Werkstatt, ist schnelle Hilfe gefragt. Woher jedoch kommt die schnelle Nothilfe beim Problemen mit dem Auto? Und welche Möglichkeiten gibt es, die Störungen möglichst kostengünstig zu beheben? Dieser Ratgeber klärt auf.



Der Schlüsseldienst für das Auto

Wer an einen Schlüsselnotdienst denkt, verbindet damit meist die zugefallene Wohnungs- oder Haustür. Doch auch bei Problemen mit einem Schloss am Auto ist der kompetente Schlüsseldienst aus der Region der beste Ansprechpartner. Der Notdienst ist spezialisiert darauf, jedes Auto unabhängig von Marke, Modell und Alter ohne eine sichtbare Beschädigung am Fahrzeug zu öffnen. Viele Gründe gibt es, die den Schlüsseldienst in den Einsatz versetzen. Der vergessene Schlüssel im Auto ist ein möglicher Grund. Auch ein verlorener oder defekter Autoschlüssel ist ein großes Ärgernis für viele Autobesitzer. Die schnelle und kostengünstige Öffnung des Fahrzeuges steht im Vordergrund der kompetenten Arbeit des Schlüsseldienstes. Die Sicherheit des Wagens steht dabei natürlich im Vordergrund.

Vorgehen bei einem Problem mit dem Autoschlüssel

Ist der Schlüssel zum Fahrzeug unauffindbar, ist zunächst der Missbrauch durch Dritte auszuschließen. Wurde der Schlüssel gestohlen, ist umgehend die Polizei zu alarmieren. Anschließend muss die Versicherung informiert werden. Im Notfall ist dafür der Zentralruf der Autoversicherer die richtige Nummer.

Erst wenn ein Diebstahl ausgeschlossen werden kann und kein Ersatzschlüssel auffindbar ist, ist der Schlüsseldienst für die Autoöffnung zu informieren. Die Fachmänner für das Fahrzeug sind in den meisten Fällen in kürzester Zeit vor Ort und verschaffen Zugang zum eigenen Auto.

Erste Hilfe bei einer Panne

Ist nicht der Schlüssel, sondern ein geplatzter Reifen am Fahrzeug oder ein defekter Motor ursächlich für die Störung, hilft nur der Fachmann. Ohne einen Pannenhelfer wird das Auto nicht wieder fahrbereit. Die meisten Besitzer eines eigenen Fahrzeuges haben einen Pannenservice abgeschlossen. Zwei Möglichkeiten gibt es dafür: die Mitgliedschaft in einem Automobilklub wie dem ADAC oder ein Zusatzschutz für die Kfz-Versicherung. Bei neuen Fahrzeugen gibt es noch eine dritte Option. Die Mobilitätsgarantie des Herstellers umfasst in der Regel einen zwei- bis fünfjährigen Schutz bei einer Panne. Bei allen nicht selbst zu verantwortenden Schäden und Pannen greift die Mobilitätsgarantie und das defekte Fahrzeug wird wieder fahrtauglich gemacht. Bei Leistungen über die Garantie hinaus oder nach Ablauf der Garantiezeit bleiben nur die Mitgliedschaft im Automobilklub oder der Schutzbrief der Autoversicherung.

Schutzbrief oder Mitgliedschaft?

Die deutschen Versicherer haben rund 27 Millionen Schutzbriefe an Versicherungsnehmer veräußert. Im Vergleich zur Mitgliedschaft bei einem Automobilklub sind die Kosten für einen Schutzbrief geringer. Wie hoch die tatsächlichen Kosten sind, hängt vom gewählten jeweiligen Versicherungstarif ab. Angebote zur Mitgliedschaft beim ADAC oder einem anderen Automobilklub in Deutschland sind zwar teurer, dafür sind die angebotenen Leistungen umfangreicher. Die Mitgliedschaft erstreckt sich zudem auf alle Fahrzeuge der Familie, sonst ist für jedes Auto ein eigener Schutzbrief erforderlich. Zudem bietet der Automobilklub weitere Vergünstigungen bei Reisen, Rabatten für Unterkünfte oder Mietwagen.

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