Gas ist als Energiequelle für Autos weiterhin sehr beliebt und wird dank neuer Technologien immer effizienter. Gleichzeitig drängen immer mehr Elektro-Verbrennungs-Hybride auf den Markt. Für Interessenten stellt sich deswegen die Frage: Was gibt der Markt her – und welche Modelle sind ihr Geld tatsächlich wert?

Wie elektrisierend (im wahrsten Sinne des Wortes) Hybrid-Autos sein können, wird bei Modellen wie dem BMW i8 oder einem Porsche 918 Spyder deutlich. Doch so schön diese Traumautos auch anzusehen sind – realistisch sind sie für Normalverdiener nicht. Der Blick richtet sich deswegen auf die Hybrid-Palette fernab der Supersportler im sechsstelligen Preisbereich:



  • Stauraum und Fahrkomfort haben Priorität? Der Volvo V60 D6 AWD verspricht genau das. Das schwedische SUV kombiniert Dieselmotor mit E-Power-Unit; rein theoretisch also ein starkes Versprechen in Richtung Sparsamkeit. Allerdings wird der Diesel sehr oft zugeschaltet, der Verbrauch leidet darunter merklich. Weiterer Kritikpunkt: Durch die Elektroinstallation geht viel Platz im Kofferraum verloren. Davon abgesehen ist der V60 hochwertig und komfortabel; typisch Volvo eben.
  • Der Prius gilt als Vorreiter aller alltagstauglichen Hybriden. Seine größte Stärke ist bis heute geblieben: Das System arbeitet sehr intelligent, das Nachladen während der Fahrt ist effizient und erlaubt einen angenehmen Gesamtverbrauch. Außerdem ist der Prius auch in der neuesten Generation sehr günstig sowohl beim Kaufpreis als auch im Betrieb – und mithilfe eines kleinen Autokredits ist er absolut erschwinglich.
  • Der Opel Ampera gehört zu den Hybriden, obwohl sein Fokus eindeutig auf dem Elektroherzen liegt. Mit diesem schafft er bis zu 80 Kilometer; sobald der Akku weniger als 26 Prozent hat, wird der Verbrenner eingeschaltet. Schade ist allerdings der starke Wertverlust des Amperas – der Wiederverkauf gestaltet sich sehr schwierig.
  • Für den BMW i3 gilt das Gegenteil. Er hat das Zeug zum Kultauto, der etwas höhere Kaufpreis ändert daran nichts. Sehr positiv: Der i3 hat eine hohe Elektroreichweite, der Benziner muss nicht allzu oft unterstützend eingreifen. Die Verbrauchskosten liegen deswegen auf einem sehr guten Niveau. Am Design scheiden sich die Geister: Futuristisch und modern ist der i3 ohne Frage, doch die kurze, hohe Form der Karosserie vermittelt nicht gerade Sportlichkeit und Dynamik. Für ein Stadtauto ist der Nutzen dennoch recht hoch – der Gebrauchtwagenmarkt dürfte das schon bald bestätigen.