5. SWM Erdgas-Zapfsäule geht ans Netz

(box) - Zur offiziellen Inbetriebnahme durch Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung, Michael und Christian Amberger, Geschäftführer der Allguth GmbH, am Freitag, 26. Oktober 2007, 12 Uhr, an der neuen Allguth Tankstelle, Dieselstraße 100 in Unterföhring

Nummer 5 geht ans Netz – auch im Nordosten Münchens und in Unterföhring kann man ab sofort noch besser Gas geben: In der Dieselstraße nimmt Allguth eine neue Tankstelle in Betrieb an der auch die SWM mit einer Erdgaszapfsäule vertreten sind. Ab sofort können hier alle mit Erdgas betriebenen Fahrzeuge schnell und bequem mit dem umweltschonenden Kraftstoff betankt werden. Und das bis zu 50 Prozent billiger als mit Normalbenzin! Nur 909 Cent kostet ein Kilogramm Erdgas an der Zapfsäule – das entspricht einem Kraftstoffäquivalent von etwa 60 Cent pro Liter. Geöffnet hat die neue Tankstelle täglich rund um die Uhr.

Die Anlage in der Unterföhringer Dieselstraße ist die fünfte SWM eigene Erdgas-Tankstelle und gleichzeitig die dritte, die die SWM im Rahmen ihrer Umweltoffensive für Erdgasfahrzeuge errichtet haben. Als einer der Vorreiter in Sachen Umwelt- und Ressourcenschutz mischen die SWM dem „Sprit Erdgas" 20 Prozent regenerativ erzeugtes Biogas bei. Das bereits ökologisch und ökonomisch überzeugende "Kraftstoff-Erdgas" erfährt durch die Beimischung von Biogas eine weitere Aufwertung.


Umweltoffensive für Erdgasfahrzeuge

Seit 2005 gelten in ganz Europa strenge Grenzwerte für Luftschadstoffe, unter anderem für Feinstaub. Einer der ausgemachten Hauptverursacher der Luftverschmutzung ist der Straßenverkehr. Und hier ist nun jeder einzelne gefragt, den Schadstoffausstoß zu reduzieren. Eine einfache und auch noch kostengünstige Möglichkeit ist der Umstieg auf den umweltschonenden Erdgasantrieb. Die Technologie ist ausgereift, das Tankstellennetz ausgebaut und viele PKW-Hersteller bieten Erdgas betriebene Serienfahrzeuge für alle Anforderungen an.

Um den Umstieg der Münchnerinnen und Münchner auf den sauberen Kraftstoff Erdgas zu unterstützen, haben die SWM im März 2005 die Umweltoffensive für Erdgasfahrzeuge gestartet. Diese besteht aus dem SWM Förderprogramm für Erdgasfahrzeuge sowie dem weiteren Ausbau des Erdgas-Tankstellennetzes in München. Selbstverständlich übernehmen die SWM auch die Vorbildrolle und stellen ihre eigene PKW-Flotte sukzessive auf Erdgas um.


SWM Förderprogramm Erdgasfahrzeuge

Um das ökologische Engagement der Münchnerinnen und Münchner zu belohnen, haben die SWM ein Förderprogramm für Erdgasfahrzeuge aufgelegt. Die ersten 500 Antragsteller, die sich ein Erdgasfahrzeug kaufen oder ihr Fahrzeug auf diesen umweltschonenden Antrieb umstellen, erhalten von den SWM einen finanziellen Zuschuss. Die Höhe ist gestaffelt. Es lohnt sich daher, schnell zu sein: Aktuell bekommt der Antragsteller 350 Euro. Den Zuschuss gibt es für alle, die zum Zeitpunkt des Erwerbs eines neuen Erdgasfahrzeugs oder der Umrüstung bereits ein Jahr lang Strom- oder Erdgaskunde der SWM sind (detaillierte Förderungsbedingungen siehe Anlage). Der Antrag ist einfach und unbürokratisch. Den SWM ist lediglich der Nachweis über die Zulassung des Fahrzeugs in München (Stadt und Landkreis) sowie die Rechnung des neuen Fahrzeugs bzw. für die Umrüstung vorzulegen.


Ausbau des Erdgas-Tankstellennetzes

Ihre erste Erdgas-Tankstelle haben die SWM bereits im Juli 1999 eröffnet. In der Müllerstraße 7, im Herzen der Stadt. Die zweite Zapfsäule folgte im September 2003 auf dem Gelände der Allguth-Tankstelle in der Kreillerstraße 220. Diese sowie die Anlagen in der Von-Kahr-Straße (seit Juli 2005), in der Boschetsriederstraße 162 (seit Mai 2006) und in der Unterföhringer Dieselstraße sind technische Weiterentwicklungen und werden direkt vom SWM Hochdrucknetz aus gespeist. Und die SWM bauen ihr Erdgas-Tankstellennetz weiter aus: Die nächsten Erdgas-Tankstellen entstehen in der Schäftlarnstraße in Thalkirchen (Inbetriebnahme November 2007) und in der Bodenseestraße in Freiham (Inbetriebnahme Dezember 2007).

Der Tankvorgang an den modernen Hochdruck-Zapfsäulen unterscheidet sich nicht mehr von dem herkömmlicher Fahrzeuge. Allerdings entstehen beim Betanken mit Erdgas keine schädlichen Dämpfe. Über ein luftdichtes System wird der Treibstoff direkt in den Gastank geleitet.

Das Tankstellennetz wächst nicht nur in München, sondern auch bundesweit. Bereits heute gibt es über 750 Erdgas-Tankmöglichkeiten in Deutschland, bis Ende 2008 werden 150 weitere entstehen. Immer mehr Neuwagenkäufer entscheiden sich für ein Erdgasauto. Beleg hierfür sind die über 60.000 Erdgasfahrzeuge, die aktuell auf deutschen Straßen unterwegs sind.


Erdgas: die unschlagbar preiswerte Alternative

Die Vorteile von Erdgas als Brennstoff für Fahrzeuge sind vielfältig: Mit Erdgas tankt man über die Hälfte billiger als mit Normal-Benzin und rund 30 Prozent günstiger als mit Diesel. Ein Kilogramm Erdgas kostet derzeit 909 Cent und entspricht im Energieäquivalent rund 1,5 Liter Ottokraftstoff oder rund 1,3 Liter Diesel. Anders gesagt: Erdgasnutzer zahlen nur rund 60 Cent pro Liter Sprit!

Bei einem Durchschnittsverbrauch von sieben Litern und einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern spart ein Autofahrer mit einem Fahrzeug der Mittelklasse allein bei den Benzinkosten mehr als 600 Euro pro Jahr. Und Erdgas wird auch zukünftig ein günstiger Kraftstoff bleiben: Die Bundesregierung fördert den umweltfreundlichen Sprit bis Ende 2018 mit einem reduzierten Mineralölsteuer-Satz. Darüber hinaus bieten viele Versicherungen besondere Konditionen für alternativ betriebene PKW an. Mit diesen "Öko-Tarifen" kann man bei der Versicherungsprämie bis zu 15 Prozent gegenüber herkömmlich betriebenen Kraftfahrzeugen sparen.


Die Preis-Vorteile von Erdgas auf einen Blick:

  • Erdgas ist um die Hälfte billiger als Normalbenzin und rund 30 Prozent günstiger als Diesel
  • alleine bei den Kraftstoffkosten spart man über 600 Euro pro Jahr
  • reduzierter Mineralölsteuersatz
  • mit Erdgasfahrzeugen spart man 15 Prozent bei der Versicherung


Der schnelle Blick:

Erdgas-Fahrzeugrechner im Internet unter www.swm.de
Wie viel man persönlich mit einem Erdgas-Fahrzeug sparen kann, das berechnet einfach und schnell der "Erdgas-Fahrzeugrechner" auf www.swm.de. Hier lassen sich neben den Betriebskosten auch die Reichweite und der Komfort von Erdgasautos mit denen konventioneller Benzin- oder Dieselmodelle vergleichen. Jeder Interessierte kann Fahrzeugmodell, Versicherungsprämien, Fördermöglichkeiten und vieles mehr individuell auf seine Bedürfnisse abstimmen und herausfinden, ob sich in der Bilanz die Anschaffung oder Umrüstung für ihn lohnt.


Erdgas: der saubere Alternativkraftstoff

Erdgas ist aber nicht nur ein besonders preisgünstiger Kraftstoff, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Der Schadstoffausstoß von Erdgas-Fahrzeugen ist bis zu 80 Prozent geringer als bei Benzin- oder Dieselfahrzeugen. So verursacht Erdgas bei der Verbrennung im Vergleich zu einem "Benziner" bis zu 25 Prozent weniger Kohlendioxid. Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Stickstoffoxide werden um bis zu 80 Prozent weniger ausgestoßen als bei Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Benzol und Rußpartikel werden praktisch vollständig vermieden. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), der sich für einen umweltverträglicheren Verkehr einsetzt, hat sämtliche verfügbaren ErdgasfahrzeugSWM weisen Biogas-Anteil an Zapfsäulen aus Modelle in seine aktuelle Auto-Umweltliste 2007/2008 aufgenommen. Begründung: Sie sind ein Beispiel für das große Effizienzpotenzial im Verkehr. Auch die Umweltverbände BUND und Greenpeace empfehlen Erdgasautos als Alternative für umweltbewusste Autofahrer.

Neben dem geringeren Schadstoffausstoß hat der Kraftstoff Erdgas übrigens einen weiteren Vorteil: Die "weichere" Verbrennung reduziert das Motorengeräusch deutlich. Damit haben Erdgasfahrzeuge nicht nur wesentlich geringere Emissionen, sondern sind zudem wesentlich leiser und tragen auch so zu mehr Lebensqualität bei.


Biogas an der Zapfsäule

SWM reduzieren CO2-Ausstoß weiter
An allen SWM Zapfsäulen tanken Fahrzeugbesitzer umweltschonenden Sprit. Seit Oktober schonen sie die Umwelt sogar noch ein bisschen mehr: 20 Prozent regenerativ erzeugtes Biogas mischen die SWM dem "Kraftstoff Erdgas" bei. Dieses Biomethan wurde vorher auf Erdgasqualität veredelt. Die SWM erfüllen damit bereits heute ein Ziel, dass sich die deutsche Gaswirtschaft bis zum Jahr 2020 gesteckt hat. Durch diese Beimischung ergibt sich rechnerisch eine zusätzlich CO2-Reduzierung um 15 Prozent.

Quelle: PresseBox