Die Mautbelastung ist für Lkws auch in diesem Jahr wieder gestiegen. Jedoch gibt es für Fuhrparkbetreiber die Möglichkeit einer Mautbefreiung durch den Einsatz besonders umweltfreundlicher Fahrzeuge. Darunter zählen neben den Lkws mit Elektroantrieb auch Lastkraftwagen mit einem erdgasbetriebenen Motor.



CNG, LNG und E-Antrieb

Der Gesetzgeber möchte mit der Mautbefreiung für alternative Antriebe und Kraftstoffe die klimafreundliche Mobilität fördern. Dazu zählen elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, die zunächst unbefristet von der Maut befreit werden können sowie mit Erdgas (CNG und LNG) betriebene Lkws, welche die Möglichkeit einer zeitlich gestaffelten Mautvergünstigung erhalten.

Autogas als umweltfreundliche Alternative nicht berücksichtigt

Neben Erdgas bietet bekanntlich auch Autogas (LPG) eine einfach umzusetzende Möglichkeit, den CO2-Ausstoß deutlich zu senken. Leider hat der Gesetzgeber es hier versäumt, den im PKW-Bereich führenden Alternativkraftstoff bei der Änderung zum Bundfernstraßenmautgesetz zu berücksichtigen. Vor allem bei den Stickoxiden kann Autogas punkten. Gegenüber Diesel sinkt hier der Ausstoß um das bis zu 50-fache. Eine zumindest gestaffelte Mautbefreiung hätte einen weiteren guten Marktanreiz geschaffen, um die Umweltbelastung gerade im schweren Lkw-Verkehr deutlich zu senken. Warum die Politiker des Deutschen Bundestags den Autogasantrieb außen vor gelassen haben, ist schlichtweg nicht nachvollziehbar.

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