Anteil an Autogasfahrzeuge steigt weiter

Galten Benzin- und Dieselmotoren über viele Jahrzehnte als alternativlose Antriebsaggregate für Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge, setzt sich in den zurückliegenden Jahren zunehmend mehr auch die Technologie von mit Autogas betriebenen Motoren durch. Immer mehr Fahrzeuge sind auf Deutschlands Straßen mit dem alternativen Treibstoff unterwegs, wobei die Gesamtzahl der zugelassenen Fahrzeuge kontinuierlich wächst.

Auch im Jahr 2013 nahm der Anteil von mit Autogas betriebenen Pkw und Nutzfahrzeugen zu. Bundesweit wurden etwas mehr als 45.000 Kraftfahrzeuge auf Autogas umgerüstet. Dies führte dazu, dass gegenwärtig mehr als 500.000 Fahrzeuge in Deutschland mit Autogas angetrieben werden.

Ein klarer Vorteil der Autos liegt in den äußerst günstigen Preisen beim Tanken von Treibstoff. Während die Fahrer von Benzin- und Dieselfahrzeugen seit Jahren mit ständig steigenden Kraftstoffpreisen konfrontiert werden, bleiben die Fahrer von Autogasfahrzeugen hier eher gelassen.

Wer bei seinen Ausgaben für Kraftstoff bares Geld sparen will, hat prinzipiell verschiedene Möglichkeiten. Diesel und Benziner können zum Beispiel schon durch einen korrekten Reifenfülldruck oder andere Maßnahmen einiges an Kraftstoff einsparen. Auch ist die Wahl der Reifen entscheidend sowie das rechtzeitige und nicht zu späte Wechseln dieser. Hier gilt es auf hochwertige Modelle zurückzugreifen. Am besten kauft man die entsprechenden Pneus in der entgegengesetzten Jahreszeit. Spricht: Sommerreifen im Winter und Winterreifen im Sommer. Viele Händler gewähren auf High-Quality-Reifenmodelle entsprechende Rabatte, da die Nachfrage geringer ist. Ganzjahresreifen sind nur bedingt zu empfehlen und eher für den schmalen Geldbeutel gedacht (wobei hier durch den stärkeren Verschleiß und das ganzjährige Tragen keine wirkliche Ersparnis entsteht). Merkliche Einspareffekte lassen sich auf diesem Wege aber nur schwerlich erzielen. Anders jedoch, bei einem konsequenten Wechsel der Antriebsart des eigenen Gefährtes. Denn mit einem autogasbetriebenen Fahrzeug lassen sich im Laufe der Jahre gleich mehrere tausend Euro an Kraftstoffkosten einsparen.


Autogaseinbau

Da Benzin und Autogas spezifische Eigenschaften besitzen, die sich sehr ähnlich sind, ist gerade bei benzinbetriebenen Fahrzeugen mit Otto-Motoren eine Umrüstung auf Autogas in nahezu allen Fällen problemlos möglich. Notwendige mechanische Veränderungen am Antriebsaggregat können im Zuge einer Umrüstung auf Autogas umgesetzt werden. Autofahrer müssen sich bei der Umrüstung eines Pkw auf Kosten in Höhe von etwa 1.500 bis 3.000 Euro einstellen. Bei Nutzfahrzeugen, Bussen und Lkw können im Rahmen der Umrüstung auf Autogas Kosten zwischen etwa 10.000 bis knapp unter 20.000 Euro entstehen.

Eine zunächst mit zusätzlichen Kosten verbundene Umrüstung auf Autogas, schreckt leider noch immer viele Autofahrer vor einer Umstellung des Fahrzeuges auf Autogas ab. Auch besteht immer noch die Frage, ob es genügend Tankstellen flächendeckend gibt, die jederzeit erreichbar sind. Denn einen logistischen Mehraufwand wollen viele nicht haben. Jedoch sind diese Kosten aus wirtschaftlicher Sichtweise bereits nach einer kurzen Betriebsdauer wieder eingespielt. Denn eine teils hohe Differenz zwischen den Benzin- und Dieselkosten einerseits und den günstigen Preisen für Autogas andererseits führen rasch zu deutlich spürbaren Spareffekten. Während die Fahrer von benzin- und dieselbetriebenen Fahrzeugen an der Tankstelle ständig steigende Kraftstoffpreise bezahlen müssen, sparen Autogasfahrer bei jedem Tankstellenbesuch Eurobeträge in teils zweistelliger Höhe.