Bei LPG- und CNG-betriebenen Motoren werden die Ventilsitze, aufgrund der fehlenden Additive im Autogas und Erdgas, höher beansprucht. Daher empfiehlt sich, insbesondere bei Zylinderköpfen mit minderwertigen Ventilsitzen, der Einsatz eines Zusatzadditivs wie zum Beispiel Flashlube. Über den Unterdruck in der Ansaugbrücke wird das Additiv automatisch dem Motor mit zugeführt.

Wie auf dem Bild zu erkennen, wird im Motorraum ein Vorratsbehälter eingebaut. Über eine Leitung vom Vorratsbehälter zum Ansaugkanal wird dem Motor das Zusatzadditive kontinuierlich hinzugefügt. Im Vorratsbehälter befindet sich eine Entnahmeleitung, worüber das Zusatzadditiv dem Motor zugeführt wird. An der Einstellschraube wird die zugeführte Additivmenge mit Hilfe des Schauglases eingestellt. Als Grundeinstellung im Leerlauf werden vom Hersteller Flashlube 12 Tropfen pro Minute empfohlen. Hierdurch ergibt sich ein Verbrauch von ca. 1 Liter Additiv zu 1000 Liter Kraftstoff. Über eine kleine Düse, die direkt hinter der Drosselklappe im Ansaugrohr eingebaut wird, saugt der Motor nach dem Venturiprinzip die eingestellte Additivmenge automatisch mit an.


Elektronische Lösungen

Neben der mechanischen Additivzuführung gibt es von einigen Herstellern auch elektronische Dosiereinrichtungen. Hier wird das Additiv, in Abhängigkeit von der Motordrehzahl, entweder Zentral hinter der Drosselklappe oder über einzelne Düsen einzeln vor jedem Einlassventil zugeführt.