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E 10 Verträglichkeit bei umgerüsteten Fahrzeugen

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13 Mär 2011 10:58 #1 von main462
Hallo,

ich habe letzte Woche bei meiner Markenwerkstatt nachgefragt, ob mein Auto E 10 verträglich wäre.

Grundsätzlich ist mein Wagen E 10 verträglich, der Meister war sich aber nicht sicher, ob sich daran durch den Gasumbau etwas geändert hätte.

Nun meine Frage:

Werden durch den Gasumbau Autos nicht mehr E 10 verträglich?

Ich will dies nur grundsätzlich und sicherheitshalber wissen - ich habe mir zum Tanken noch keine grundsätzliche Meinung gebildet.

Bei einer Tankfüllung alle 2-3 Monate kann es mir ja eigentlich auch egal sein, oder?!?


Danke schon einmal im voraus für die Antworten.

Gruß
main 462

Renault Laguna aus 2006
mit Landirenzo
mittlerweile über 100.000 km

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13 Mär 2011 14:58 #2 von klappstuhl
tach auch,
ist das ein hufschmied-meister? so richtig ahnung von kraftmaschienen scheint der aber nicht zu haben,hm?!

mach dir mal darum keine gedanken!
wenn ich die liste richtig im kopf habe ist dein auto für E10 geeignet! daran ändert auch die gasanlage nix!

das ethanol hat in der konzentration "kaum" einen einfluss auf die verbrennung.......und erst dort kommt ja das LPG ins spiel!....... wenn renault sagt das alle anderen teile E10 vertragen, ist alles gut!

grüße

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14 Mär 2011 09:48 #3 von Gascharly
klappstuhl schrieb:

tach auch,
ist das ein hufschmied-meister? so richtig ahnung von kraftmaschienen scheint der aber nicht zu haben,hm?!

mach dir mal darum keine gedanken!
wenn ich die liste richtig im kopf habe ist dein auto für E10 geeignet! daran ändert auch die gasanlage nix!

das ethanol hat in der konzentration "kaum" einen einfluss auf die verbrennung.......und erst dort kommt ja das LPG ins spiel!....... wenn renault sagt das alle anderen teile E10 vertragen, ist alles gut!

grüße


Nicht ganz Herr Kollege!
Es stimmt zwar daß das E10 und Gas keinen Einfluss aufeinander haben, aber das Problem beim E10 ist die Hygroskopie (Wassereinbindung)
Bei Gasfahrzeugen ist die Benzintankfrequents zu gering, es kommt kaum zur Vermischung mit frischem Kraftstoff, bei einer Tankfrequents von 2-3 mal im Jahr ist damit zu rechnen daß der Wassergehalt schon bedenklich hoch ist und Schäden teure im Benzinaufnereitungssystem nach sich zieht!

Bei Gasfahrzeugen rate ich daher vom E10 ab. Die dadurch zu erwartenden Schäden stehen in keinem Verhältniss zur Ersparniss, die sowieso eher schwindend ist, da sich mit dem E10 der verbrauch erhöht!

Super tanken!

Autogasumrüstungen mit langer Erfahrung, GSP/GAP und AU anerkannter KFZ Meisterbetrieb

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14 Mär 2011 10:17 #4 von klappstuhl
Gascharly schrieb:

klappstuhl schrieb:

tach auch,
ist das ein hufschmied-meister? so richtig ahnung von kraftmaschienen scheint der aber nicht zu haben,hm?!

mach dir mal darum keine gedanken!
wenn ich die liste richtig im kopf habe ist dein auto für E10 geeignet! daran ändert auch die gasanlage nix!

das ethanol hat in der konzentration "kaum" einen einfluss auf die verbrennung.......und erst dort kommt ja das LPG ins spiel!....... wenn renault sagt das alle anderen teile E10 vertragen, ist alles gut!

grüße


Nicht ganz Herr Kollege!
Es stimmt zwar daß das E10 und Gas keinen Einfluss aufeinander haben, aber das Problem beim E10 ist die Hygroskopie (Wassereinbindung)
Bei Gasfahrzeugen ist die Benzintankfrequents zu gering, es kommt kaum zur Vermischung mit frischem Kraftstoff, bei einer Tankfrequents von 2-3 mal im Jahr ist damit zu rechnen daß der Wassergehalt schon bedenklich hoch ist und Schäden teure im Benzinaufnereitungssystem nach sich zieht!

Bei Gasfahrzeugen rate ich daher vom E10 ab. Die dadurch zu erwartenden Schäden stehen in keinem Verhältniss zur Ersparniss, die sowieso eher schwindend ist, da sich mit dem E10 der verbrauch erhöht!

Super tanken!




tach auch,
wir glauben aber doch beide nicht das der hygroskopische effekt zwischen E5 und E10 in irgendeiner weise messbar wäre,oder?
wenn es nicht um die geringen mengen an ethanol gehen würde gäbe es da schon etwas zu bedenken.

bei den flexifuels von volvo mit lpg-umrüstung gab es für die teleflex ein softwareupdate weil die autos welche mit leerem benzintank(und noch benzin drin) auf lpg zur tanke fuhren,den tank dort mit E85 voll bekamen und dann nachhause fuhren,auf lpg............am nächsten morgen kalt nicht mehr ansprangen. da ging es aber um 85% ethanol und nicht um lächerliche 10%!
die hygroskopie ist zwar ein thema,aber meiner bescheidenen meinung nicht bei E10!

ausserdem rate ich(zu deinem rat) noch dazu den benzintank nicht ständig voll durch die gegend zu kutschieren, sondern nur halbvoll zu tanken.

sonnige grüße


ps: mit E10 steigt nicht nur der verbrauch, es erzeugt auch mehr CO2! nicht das was hinten raus kommt ist entscheidend, auch das, was getan werden muss damit es vorn rein kommt muss berücksichtigt werden! wenn man dann noch berücksichtigt das es dazu führt das nahrungsmittel teurer werden.......die merkel und ihre bande gehören darin ersäuft!

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15 Mär 2011 19:18 #5 von main462
Hallo Klappstuhl, Hallo Gascharly,

danke erst einmal für die Antworten.

Ich werde also vorsichtshalber bei Super bleiben und zur Not lieber auf Super Plus umsteigen. Ich möchte nämlich kein Risiko eingehen. Er schnurrt nämlich sehr gut auf Gas und ich möchte keinen Schaden riskieren. Und die paar Liter Super im Jahr sind in der Summe dann lächerlich.

Gruß
main 462

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16 Mär 2011 07:48 - 16 Mär 2011 07:50 #6 von Gascharly

tach auch,
wir glauben aber doch beide nicht das der hygroskopische effekt zwischen E5 und E10 in irgendeiner weise messbar wäre,oder?
wenn es nicht um die geringen mengen an ethanol gehen würde gäbe es da schon etwas zu bedenken.

bei den flexifuels von volvo mit lpg-umrüstung gab es für die teleflex ein softwareupdate weil die autos welche mit leerem benzintank(und noch benzin drin) auf lpg zur tanke fuhren,den tank dort mit E85 voll bekamen und dann nachhause fuhren,auf lpg............am nächsten morgen kalt nicht mehr ansprangen. da ging es aber um 85% ethanol und nicht um lächerliche 10%!
die hygroskopie ist zwar ein thema,aber meiner bescheidenen meinung nicht bei E10!

ausserdem rate ich(zu deinem rat) noch dazu den benzintank nicht ständig voll durch die gegend zu kutschieren, sondern nur halbvoll zu tanken.


Hier gehen unsere Meinungen aber stark auseinander!
1. Rate ich zu einem vollen Benzintank, aufgrund des offenen und atmenden Systems, bei hoher Luftfeuchtigkeit verstärkt es die Wassereinbindung! Das macht man auch bei Motorrädern/Autos vor dem Überwintern. Bei geringer Benzintankfrequentz existiert kaum Vermischung mit neuem Benzin.

2. Ist die hygroskopie, egal in welcher Konzentration, immer ein Problem, da sich Wasser verstärkt punktuell konzentrieren kann und Schäden verursachen kann, besonders bei K/KE Jetronicfahrzeugen. Meine Erkenntnisse beruhen langjäriger Erfahrung (über 30 Jahren) und Wasser ist ein zunmeisst übersehenes oder nicht in betracht gezogenes Problem.

3. Rate ich generell bei Gasfahrzeugen vom E10 ab, da die Tankfrequentz zu gering ist!
Waas glaubst Du denn, warum kein staatliches Fahrzeug (Polizei etc) E10 fährt?

Schon verdächtig!

Autogasumrüstungen mit langer Erfahrung, GSP/GAP und AU anerkannter KFZ Meisterbetrieb
Letzte Änderung: 16 Mär 2011 07:50 von Gascharly.

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16 Mär 2011 08:57 #7 von klappstuhl
Gascharly schrieb:

tach auch,
wir glauben aber doch beide nicht das der hygroskopische effekt zwischen E5 und E10 in irgendeiner weise messbar wäre,oder?
wenn es nicht um die geringen mengen an ethanol gehen würde gäbe es da schon etwas zu bedenken.

bei den flexifuels von volvo mit lpg-umrüstung gab es für die teleflex ein softwareupdate weil die autos welche mit leerem benzintank(und noch benzin drin) auf lpg zur tanke fuhren,den tank dort mit E85 voll bekamen und dann nachhause fuhren,auf lpg............am nächsten morgen kalt nicht mehr ansprangen. da ging es aber um 85% ethanol und nicht um lächerliche 10%!
die hygroskopie ist zwar ein thema,aber meiner bescheidenen meinung nicht bei E10!

ausserdem rate ich(zu deinem rat) noch dazu den benzintank nicht ständig voll durch die gegend zu kutschieren, sondern nur halbvoll zu tanken.


Hier gehen unsere Meinungen aber stark auseinander!

ist doch auch mal schön!!!sonst wärs ja langweilig![/b]


1. Rate ich zu einem vollen Benzintank, aufgrund des offenen und atmenden Systems, bei hoher Luftfeuchtigkeit verstärkt es die Wassereinbindung! Das macht man auch bei Motorrädern/Autos vor dem Überwintern. Bei geringer Benzintankfrequentz existiert kaum Vermischung mit neuem Benzin.

richtig, ein weiterer grund für das volltanken bei diesen systemen ist,das die meisten davon blechtanks haben und durch das volltanken nicht von innen rosten sollen.[/b]



2. Ist die hygroskopie, egal in welcher Konzentration, immer ein Problem, da sich Wasser verstärkt punktuell konzentrieren kann und Schäden verursachen kann, besonders bei K/KE Jetronicfahrzeugen. Meine Erkenntnisse beruhen langjäriger Erfahrung (über 30 Jahren) und Wasser ist ein zunmeisst übersehenes oder nicht in betracht gezogenes Problem.

da liegt unsere differenz, K-jetroniks und vergaserautos mit offenen benzinsystemen wie du sie schilderst habe ich völlig ausser acht gelassen. das meiste was so in meine berufserfahrung reinpasst ist etwas moderner und verfügt über mehr oder weniger geschlossene systeme mit kohlefilter und luftdichten füllstutzen. da können nur dämpfe raus, aber kaum luft rein. zudem haben die meisten davon kunststofftanks,die nicht wirklich rosten.
auf solche fahrzeuge bezog sich mein rat, den tank nicht voll zu füllen, dafür öfter zu tanken. spart gewicht und damit sprit, eine halbwegs regelmäßige nachbetankung findet statt und allzuviel luftfeuchte kommt auch nicht rein.
wenn man dann noch von einem vielfahrer ausgeht(und das kann man jawohl bei einem gasauto) sollte das wasserproblem sehr selten auftauchen![/b]


3. Rate ich generell bei Gasfahrzeugen vom E10 ab, da die Tankfrequentz zu gering ist!

das rate ich auch, nur aus einem anderen grund! zack,....und schon sind wir uns einig! ;) [/b]



Waas glaubst Du denn, warum kein staatliches Fahrzeug (Polizei etc) E10 fährt?

Schon verdächtig!


ist doch klar, die hören auf uns![/b] :woohoo:

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  • Peter
22 Mär 2011 14:53 #8 von Peter
Gascharly schrieb:


Hier gehen unsere Meinungen aber stark auseinander!
1. Rate ich zu einem vollen Benzintank, aufgrund des offenen und atmenden Systems, bei hoher Luftfeuchtigkeit verstärkt es die Wassereinbindung! Das macht man auch bei Motorrädern/Autos vor dem Überwintern. Bei geringer Benzintankfrequentz existiert kaum Vermischung mit neuem Benzin.


So sehen das auch die Experten von Aral. In der Motor-Klassik 03/2011 ist ein ausführlicher Bericht über E10.

Dieser Bericht wurde erstellt, bevor klar wurde, dass der Autofahrer diese Brühe meidet, sonst wäre sie sicher unkritischer ausgefallen.

In den Tank meines Wagens kommt kein E10.

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23 Mär 2011 15:54 #9 von cklasse
Nun mein c klasse ist auch E10 tauglich, aber ich werde es auch nicht tanken,weil co² austoß und herstellung meinermeinung größer ist.
und was mit dem voltanken bezieht finde ich nicht meh richtig, früher waren die Tanks aus Blech und konden bei lerehen Tanks korotieren (hoffendlich richtig)des wegen wurden sie voll getankt. heute sind die meisten tank aus kunstoff und da kann nichts mehr pasieren.

C- 200kt / Matiz 1,0 SX
Dateianhang:

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25 Mär 2011 09:49 #10 von Gascharly
cklasse schrieb:

früher waren die Tanks aus Blech und konden bei lerehen Tanks korotieren (hoffendlich richtig)des wegen wurden sie voll getankt. heute sind die meisten tank aus kunstoff und da kann nichts mehr pasieren.


Dem Tank, wenn er auch aus Blech ist, mach Wasser weniger aus, als der Einspritzleiste, den Einspritzdüsen, der Benzinpumpe etc.

Ein Tank rostet weniger durch, aber wassergeschädigte Benzininjektoren, besonders dann, wenn das Rail aus Alu ist wie bei den Opels, ist schon ein häufiger Schaden. So ein Benzininjektor kostet ohne Wechsel und Fehlersuche 200,-€, Einer! Wenn alle 4 hin sind wird das schon ein teurer Spass!

Ich weiss, wovon ich rede, ich muss die häufig reparieren. Mein Tank ist voll!

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