Das Auto ist für viele Menschen ein besonders wichtiges Hilfsmittel. Sehr ungern und manchmal ganz schlecht kann man auf den fahrbaren Untersitz verzichten. Aber es wird in jedem Autoleben der Tag kommen, wo ein Gang zu einer Werkstatt nötig wird. Das kann sein, weil der Blinker kaputt ist, man sich beim Ausparken eine Stelle verbeult oder eine Scheibe einen Riss hat, der Wagen sonstige Macken aufweist oder einfach gar nicht mehr anspringen möchte.



All das können alltägliche Dinge sein, mit denen man sich als Autofahrer herumschlagen muss. Es muss dann die Entscheidung getroffen werden, an wen man sich mit seinem Anliegen/Problem wenden könnte. Spreche ich einen Freund an, der sich als Hobby-Mechaniker betätigt, besucht man die kleine Werkstatt von nebenan, oder vertraut man doch lieber der Werbung und den blitzblanken Firmenschildern von den großen Vertragswerkstätten?

Schon heute an morgen denken

Wer sich nicht schon im Voraus über so etwas Gedanken gemacht hat, der wird sich jetzt wahrscheinlich zügig entscheiden müssen, denn lange wird man wohl mit der Behebung des Schadens nicht warten können (hängt natürlich davon ab, um was es sich handelt). Welche Werkstatt es werden soll kann davon abhängen, was mit der Versicherung vereinbart wurde. Dann kann es nämlich passieren, dass man eine Vertragswerkstatt aufsuchen muss. Wenn man nämlich bei einem Händler einen Neuwagen gekauft hat, muss man auch zu der vorgegebenen Werkstatt gehen, weil sonst die Garantie verfällt. Wenn diese Garantie abgelaufen ist, kann man jede andere Werkstatt wählen. Diese sind oft nicht auf eine bestimme Automarke spezialisiert und häufig sind sie auch günstiger. Die Qualität der Mitarbeiter muss dabei nicht schlechter sein. Manchmal kann es nur vorkommen, dass etwas am Service gespart wird. Vielleicht ist dann diese Werkstatt schwerer telefonisch erreichbar oder man hat keinen speziellen Ansprechpartner. Das kann dann Absprachen und Terminvereinbarungen schwieriger machen.

Wenn man zu einer freien Werkstatt oder zu einem Familienbetrieb fahren möchte, werden die Kosten meist zwischen einer Vertrags- und einer Werkstattkette liegen. Hier wird man sich um verschiedene Arten von PKWs kümmern und es werden auch fachkundige Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Die Fähigkeiten des Personals sind ja besonders wichtig und nicht die Art der Werkstatt.

Auf diese Dinge sollte man achten

Die Werkstatt sollte ein umfangreiches Spektrum bieten. Viele Jahre Erfahrung in diesem Bereich sind zum Beispiel ein gutes Indiz für kompetente Arbeit. Reparaturen jeder Art und ein umfassender Service aus Meisterhand sind auch ein gutes Zeichen. Die Preise sollten fair gestaltet sein, damit vor allem der Kunde zufrieden ist. Neben der professionellen Arbeit der (vorhandenen) Meister und Fachangestellten in den Abteilungen, sollte die Sicherheit und Zufriedenheit der Kunden ein vorrangiges Ziel sein. Neben den üblichen Leistungen ist es natürlich auch schön, wenn noch zum Beispiel Arbeiten wie die HU / AU Abnahme, TÜV, ein Reifenservice, der Austausch und die Reparatur von Autoglas, eine Unfallinstandsetzung, ein Bremsen-Service und ein Ölwechsel möglich ist. Als Experten in Sachen professioneller Autoreparatur kann man zum Beispiel die Kfz-Meisterfachwerkstatt Auto Kili nennen. Ein besonders netter Service kann es zusätzlich sein, wenn einem ein adäquates Ersatzfahrzeug in der Zwischenzeit der Reparatur zur Verfügung gestellt wird.

Wichtige Tipps...

Einen Meisterbetrieb wählen

Auf alle Fälle sollte man sich immer an einen Meisterbetrieb wenden. Auf die Art und Weise kann man sicher gehen, dass das Fahrzeug in fachkundigen Händen ist und man nicht über den Tisch gezogen wird. Da könnte dann der „Schrauber“ um die Ecke schon eher wegfallen. Man sollte sich schon bei Zeiten die Werkstatt seines Vertrauens suchen.

Offene und ausführliche Gespräche sollten immer möglich sein

Eine gute Werkstatt wird ihren Kunden nichts verheimlichen. Alle Mitarbeiter sollten sich offen und interessiert an Gesprächen mit ihren Kunden zeigen. Das sollte immer vor und nach der Reparatur möglich sein. Wenn nur wenig Austausch stattfindet, oder Gespräche sogar nur hinter verschlossenen Türen ohne den Kunden stattfinden, wäre es schon ein Grund, die Werkstatt zu wechseln. Man sollte immer die Schäden am Auto so genau wie möglich beschreiben können und dann eine fachgerechte Reparatur erhalten. Deswegen ist das Gespräch und das Interesse an einem für eine gute Werkstatt wichtig.

Auf Sauberkeit und Ordentlichkeit Wert legen

Es mag vielleicht für manchen oberflächlich klingen, aber es kann schon etwas aussagen, ob es ordentlich und sauber in der Werkstatt aussieht oder eben nicht. Eine Werkstatt, die droht im Chaos zu versinken, schafft wenig Vertrauen und ist auch kein Zeichen für gute und korrekte Arbeit. Natürlich kann es dabei auch Ausnahmen geben. Es ist nicht jeder kleine „Schrauber“ um die Ecke schlecht und wiederum muss die große und blitzblanke Werkstatt nicht automatisch vertrauenswürdig sein. Es können aber Anzeichen sein, die einem als kompletten Laien bei der Entscheidung helfen können.

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