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Vollgastfahrten mit Autogas

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10 Mai 2010 15:52 #1 von Helmut
Vollgastfahrten mit Autogas wurde erstellt von Helmut
Hallo,
Fahre einen VW Polo Bahjahr 2003. 1,2 Liter 64 PS auf Autogas. Fahre den Wagen nun schon seid 50000 km auf Gas. Hat kein Flashlube!
Hat Jemand ne Ahung ob es Probleme bei Vollgasfahrten (nicht ganz Vollgas aber halt 150 kmh indicated; Topspeed beträgt 170 kmh indicated) mit Autogas geben könnte?

Bin über eine fundierte Auskunft dankbar!

Danke

Gruß

Helmut

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  • Enno
  • Offline
  • Peugeot 307SW/04/Icom JTG + Chevrolet Captiva BRC
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10 Mai 2010 19:08 #2 von Enno
Enno antwortete auf Vollgastfahrten mit Autogas
Hallo
Also mir wurde gesagt das ich meinen Motor nicht über 4000 Umdrehungen (das ist bei mir ca. 130kmh)laufen lassen soll. Am flüssigsten läuft er aber bei ca. 5000 Umdrehungen ( ca.150-160kmh). Bis jetzt hatte ich noch keine Probleme.Habe jetzt über 80000km drauf. Letztes Jahr im Monat ca. 4-5000km Autobahn.

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12 Mai 2010 10:40 #3 von papa.horst
papa.horst antwortete auf Vollgastfahrten mit Autogas
Hallo, Volllastfahrten auf Dauer, hohe Belastungen mit Anhängern schaden jedem Motor, ob mit Benzin oder Gas. Schnell fahren kostet Zuschlag, wie bei der Bahn. Mitz hohen Drehzahlen kriegst Du jeden Motor gehimmelt.
MfG

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  • gossudar
22 Mai 2010 13:20 #4 von gossudar
gossudar antwortete auf Vollgastfahrten mit Autogas
habe 3 gasfahrzeuge laufen 3x opel omega von 2.016V bis 2,6 V6 alle ohne probleme gestern mit 2 fahrzeugen von baustelle hoyerswerda nach bayerischer wald immer circa 180-210 kmh bei mir gilt feuer frei sobald es der verkehr erlaubt bis jetzt ohne probleme der älteste hat 235000 km auf der uhr davon 200000 km mit gas. mit dem V6 in 3st 50m von Hannover nach Bayern (626 km) da zeigt sich die standfestigkeit. freundlich grüsse und ein schönes wochenende

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  • morepeace
12 Jun 2010 10:10 #5 von morepeace
morepeace antwortete auf Vollgastfahrten mit Autogas
Hallo!
Es gibt da einiges mehr zu beachten!
Ich habe da auch von gehärteten (oder eben nicht gehärteten) Ventilsitzen gelesen, d.h. es gibt Motoren die haben Ventilsitze die speziell wärmebehandelt sind (gehärtet) und entsprechend länger halten müssten, solche Motoren müssten auch ohne Hilfsmittelchen wie Flashlube & co auskommen, die anderen Motoren mit nicht gehärteten Ventilsitzen sind prinzipiell weniger LPG-geeignet doch mit Flashlube & co, mit Hinweisen "nicht Vollgas zu fahren", oder unter "4000 U/min zu bleiben" usw. wird versucht auch da genug KM ohne Motorpropobleme hinzukrigen.
Ich denke wenn man ein sogenanntes "Montagsauto" hat, dann wird es Probleme mit dem Motor geben und zwar unabhängig vom verbrannten Kraftstoff!
Ich lese immer wieder Gas-Kraftstoffe belasten die Motoren, und dann passiert bei dem einen oder anderen echt ein Motorshaden und das wird dann als Bestätigung genommen für die Propaganda gegen Gaskraftstoffe.
Das wird so hingeshrieben als ob Motoren mit Benzin und Diesel niemals kaputt gegen würden, erst mit dem Nachrüsten auf Gas sei der Motor unter akuter Gefahr...
Ich lese aber auch so oft von zig tausenden Km die Problemlos mit Gas gefahren werden, und was ist mit den Motoren die kaputt gehen ohne Gasanlage drin zu haben? Der angeblichen Logik das Motoren im Gasbetrieb kaputt gehen zufolge müssten Motoren ohne Gas nie kaputt gehen! Weit gefehlt, ich denke man kann wenn man Fehler macht jeden Motor mit jedem Kraftstoff Kaputt krigen, darüber hinaus:
Ich denke es kommen viele Faktoren zusammen die zum Motorproblem/-shaden führen und es ist nicht so sicher das Autogas ein negatver Faktor sein muss, vielleicht wär manch Motor aus "Montagsproduktion" ohen den Einbau von LPG 20 000 km früher als MIT LPG kaputt gegangen weil die Produktionstoleranzen shon in der Motorfabrik an beiden Grenzen waren, oder shon über-/untershritten waren! Solche Autos/Motoren gehen kaputt und das kann fast keiner aufhalten! Das Wunder ist vielmehr das solche Motoren überhaupt laufen...
Ich rede nicht aus hohlem Bauch heraus.
Ich habe mal Teile für PKW/LKW produziert, die meisten der Serienteile sind ungeprüft, es wird nur jedes 10. jedes 20. oder jedes 50. Teil gründlich geprüft und wenn die Maße daneben sind, dann werden die 9, die 19 oder 49 anderen davor geprüft, soweit in der Theorie. Praktish sieht es so aus das manche Leiharbeiter besonders viele Teile produzieren möchten, um deren Vorgesetzen zu beeindrucken, bei Maßabweichungen korrigieren sie nur die Werte für die zukünftigen Teile und produzieren einfach weiter auf gut Glück das niemand kontrolliert, und unser eins der den Ausshuß kennzeichnet, nachkontrolliert und nur Maßhaltige Teile weitergibt hat am Ende der Shicht und der Woche natürlich weniger teile als der "super-Leiharbeiter" mit der Rekord-Stückzahl und dann wird der Leiharbeiter "aussortiert" und nur die "besten" behalten ...
Das Dicke Ende von solcher Personalpolitik kommt irgendwann, das sind zwar sheinbar die produktivsten aber am Ende die teuersten Mitarbeiter wegen Rückrufaktionen und Imageverlusten, und bis zu Insolvenzen ist alles drin!

Ich würde die Diskussion mehr in Richtung Qualität lenken als dem Kraftstoff die Shuld zu geben, billig kostet am Ende doch mehr als Qualität, manchmal kostet es sogar die Existenz, bzw. das Leben wenns Sicherheitsrelevat ist.
Vom Motor abgesehen kommt die Qualität der Gasanlage hinzu, und die Qualität des Einbau und der Einstellung.
Ein gut gefertigter Motor, mit einer qualitativ guten Gasanlage und die wiederum saubr eingebaut und eingestellt, die Wartungen am Motor und Gasanlage rechtzeitig gemacht, das Teil wird vermutlich nicht mal mit Vollgas kaputt zu krigen sein! Nur: das Kostet alles, ein Motor der gut produziert werden soll kostet erfahrene, gut bezahlte und ausgeshlafene Mitarbeiter, die nicht noch 2 Nacht- und Wochenendjobs machen müssen, um deren Familie ein erträgliches Lebensniveau zu ermöglichen, und auch an der Gasanlage sollte sowohl die Produktion als auch der Einbau von entsprechend ausgeshlafenen und erfahrenen Personal ausgeführt werden, auch das kostet Geld!
Wenn nun ein "Montagsmotor", der egal mit welchem Kraftstoff nach 70 000km unweigerlich kaputt gehen wird, mit der qualitativ besten Gasanlage und dem besten Umrüster zum Gasbetrieb veredelt wird hat man eben Pech gehabt, und jemand anders hat ein guten Motor aber billigste Gasanlage und guten Umrüster hat Glück gehabt.
Wegen so etwas nun Gas als Kraftstoff zu verteufeln oder shlecht zu reden tue ich als Propagande für mehr Steuern zahlen ab!

LG
Peace

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  • Gascharly
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  • KFZ Instandsetzungen Autogasfachbetrieb
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12 Jun 2010 15:59 #6 von Gascharly
Gascharly antwortete auf Vollgastfahrten mit Autogas
Exakt! Richtig erkannt!

Zudem spielen Erfahrungswerte aus dem Ausland hier bei uns keine Rolle, da nirgends wo noch unbegrenzt auf Autobahnen gefahren werden darf, wie es bei uns real ist!
Die Autos und auch die Motoren werden nirgend wo sonst noch so hoch belastet wie bei uns!

Daher kann und darf uns kein ausländisches Unternehmen, wie es bei Ford und Opel realität ist aufgrund ausländischer Mutterkonzerne, vorschreiben, wie man Autos baut, das weiss kein Konstruckteur besser als unsere!

Das betrifft auch die Gasanlagen aus den Nachbarländern, die werden dort auch nicht so gefordert wie bei uns, warum soll ein Pole einen Mercedes mit 250 testen? Das darf man da auch garnicht fahren, bei uns wird es aber gefordert, daß auch in solchen Bereichen alles so funktioniert, wie wir es gewohnt sind!

Hier bei uns werden die Autos alltäglich bis an ihre Grenzen belastet, daher verreckt hier auch mehr, unabhäbngig ob Gas, Benzin oder Diesel gefahren wird! Von der Anfälligkeit der modernen Dieselmotoren mit der noch nicht ausgereiften Comon Rail Technik mal ganz abgesehen! Die Fahrer solcher Wagen müssen teilweise schon arg bluten, um ihren Diesel wie gewohnt 200000 km. zu nutzen!

Autogasumrüstungen mit langer Erfahrung, GSP/GAP und AU anerkannter KFZ Meisterbetrieb

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  • Oli
16 Mai 2011 18:48 #7 von Oli
Oli antwortete auf Vollgastfahrten mit Autogas
Gascharly schrieb:

...Von der Anfälligkeit der modernen Dieselmotoren mit der noch nicht ausgereiften Comon Rail Technik mal ganz abgesehen! ...


Common Rail gibts doch schon seit 1997 in Serie, meinste da sind noch Kinderkrankheiten ?

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18 Dez 2011 17:16 #8 von Monaco-Andy
Monaco-Andy antwortete auf Vollgastfahrten mit Autogas
Hallo,
leider kann ich dir mit einem Polo nicht dienen, aber ich habe einen BMW E38 728i und bin jetzt 100.000km mit der Gasanlage gefahren. Mindestens die Hälfte der Strecke auf der Autobahn mit ~200km/h Tempomat und keine Probleme.
Auf die Einstellung kommt es an.

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24 Dez 2011 13:47 #9 von matoju
matoju antwortete auf Vollgastfahrten mit Autogas
Oli schrieb:

Gascharly schrieb:

...Von der Anfälligkeit der modernen Dieselmotoren mit der noch nicht ausgereiften Comon Rail Technik mal ganz abgesehen! ...


Common Rail gibts doch schon seit 1997 in Serie, meinste da sind noch Kinderkrankheiten ?


Ja, immer noch. Es sind die Hochdruckpumpen, die immer noch Sorgen machen....Stichwort bei Google-Suche: Späne im Dieselfilter

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  • Joe 1955
07 Mär 2012 10:39 #10 von Joe 1955
Joe 1955 antwortete auf Vollgastfahrten mit Autogas
Common - Rail..................

Injektoren bei Renault Laguna erneuert.......150.000 Km....Kosten 2500 Euro.....

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