LPI Anlage

  • LS_Rolf
  • Autor
22 Feb 2005 07:02 #1 von LS_Rolf
LPI Anlage wurde erstellt von LS_Rolf
Mon moin :-)

in einem Thread habe ich was von einer LPI Anlage gelesen, auch beim Googeln bin ich mal über eine solche gestolpert ( alter-schwede ).

Mein Ubrüster ( AGIT NL ) riet mir allerdings seinerzeit davon ab, weil die Einspritzdüsen sehr teuer wären, und auch der Tank ist ein spezieller (elektrische Pumpe im Tank) der dann komplett getauscht werden muss wenn die Pumpe defekt sei.

Einen Vorteil sehe ich darin, das kein Verdampfer benötigt wird, und dieser kann dann natürlich auch keine Probleme machen, ferner bekomme ich eine bessere Füllung, da das flüssige GAS verdampfen muß, und so der Ansaugluft Wärme entzieht.

Wie sind hier euere Meinungen?

Gruß Rolf

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  • azzkikr
  • Autor
22 Feb 2005 09:10 #2 von azzkikr
azzkikr antwortete auf LPI Anlage
Also mir erschliesst sich kein Vorteil von LPI-Anlagen. Und warum sollte ich bei einem Einbauer, der z.B. mit Stargas Polaris gute Erfahrungen hat und sich auskennt auf den Einbau eine LPI-Anlage drängen? Sie hat den gleichen Mehrverbrauch und ist tendenziell noch teurer als "normale" vollsequentielle Anlagen. Also warum? Ich habe keinen Grund gefunden und deshalb auch keine LPI-Anlage im Auto.

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  • autogas-team
  • Autor
22 Feb 2005 12:25 #3 von autogas-team
autogas-team antwortete auf LPI Anlage
Hallo Rolf,

azzkikr hat die Fragen schon sehr gut beantwortet. Flüssiggasanlagen sind i.d.R. sehr teuer. Hinzu kommt, dass die LPI nicht von vielen Umrüstern verbaut wird. Also wenn dich dein Job in eine andere Ecke von Dt. zwingt und du hast Probleme mit deiner Gasanlage, dann musst du jedes Mal den weiten Weg in Kauf nehmen und zu deinem Umrüster zurückfahren. Bei den gängigsten Gasanlagen findest du überall in Dt. einen Umrüster. Wir verbauen selber die Firmen BRC und Prins. Ein Angebot erhältst du mit Angabe der Fahrzeugdaten.

Mfg

Das Autogas-Team

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  • UweHe
  • Autor
22 Feb 2005 15:23 #4 von UweHe
UweHe antwortete auf LPI Anlage
Der einzige Vorteil, der immer wieder mal gepredigt wird, ist der, daß das flüssige Gas für die gleiche Kühlung sorgen soll, wie z.B. das Benzin. Bringt aber, meiner Meinung nach, auch keinen echten Vorteil.
Klar, der Verdampfer fällt weg, dafür has Du ´ne Pumpe im Tank, die öfter mal kaputt geht.
Ich empfehle die Stargas Polaris.

MfG

Uwe Hemp

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  • Hawkwind
  • Autor
23 Feb 2005 05:29 #5 von Hawkwind
Hawkwind antwortete auf LPI Anlage
Hallo LS_Rolf,

nur der Einbau einer Viall LPI ist etwas teurer (ich habe inkl. Leihwagen und TÜV 2880 Euro bezahlt). Dafür siehst du deinen Umrüster nur das eine Mal, denn die Anlage läuft systembedingt so perfekt, dass du den Unterschied Benzin-Gas nur noch beim tanken bemerkst. Das Märchen von der defekten In-Tank-Pumpe, bei der dann die ganze Tankeinheit gewechselt werden muss, hält sich scheint's länger als das von der Erde als flacher Scheibe. Es stimmt einfach nicht (mehr).
Ich schreibe hier, weil ich sehr zufrieden bin ( BMW 525 von 2001) und die Anlage in Deutschland weiterhin auf große Skepsis bis Ignoranz stößt (siehe weiter oben), obwohl in Holland weit verbreitet und bewährt. Aber so ein Pech auch: Der Kunde kommt nach dem Einbau einfach nicht wieder.

Mach was draus.

Gruß Hawkwind

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  • gasmen
  • Autor
23 Feb 2005 07:38 #6 von gasmen
gasmen antwortete auf LPI Anlage
Bau ne vernünftige Gasanlage ein, wenn die veralteten Matrix-Rails mit der Stargas verbaut werden sollen, solltest Du auf Rabatt schauen. Die läuft zwar gut, aber Dein Umrüster sieht Dich öfter als bei anderen Anlagen die nicht nur
die Firmware geändert haben. MfG Gasmänn

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  • azzkikr
  • Autor
23 Feb 2005 10:12 #7 von azzkikr
azzkikr antwortete auf LPI Anlage
Skepsis bis Ignoranz kann ich nur bedingt nachvollziehen. Ich habe meinen Umrüster auch nie wieder gesehen ;-) Und nur weil bei Dir funktioniert was eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, nämlich die Gasanlage, kann ich da keinen systembedingten Vorteil von LPI-Anlagen erkennen. Und offensichtlich ist es ja bis auf den tollen Einbau und die problemlose Funktion auch kein weiteres Killerargument, das für die Anlage spricht. Das hat aber glaube ich weniger mit der Anlage zu tun als mit der Einbaufirma. Würden mehr LPI-Anlagen verbaut, wären die Probleme zahlreicher (einfach weil mehr Firmen Fehler machen...) Wenn man aufmerksam mitliest, bekommt jede Anlage mal ihr Fett weg, egal ob Prins, BRC, Stargas, Tartarini oder sonstwas. Das hat aber meistens damit zu tun, das der EInbauer murkst und nichts mit den Anlagen an sich. Wenn mein Umbauer ne Vialle verbaut hätte, wäre es mir auch recht gewesen, nun ist es halt eine Polaris gewurden, das soll mir auch recht sein. Ich erinnere mich noch an die Zeit vor ca. 8-10 Monaten, da war PRINS VSI in den Foren der heisseste Tip, nun auch nicht gerade billig, schwierig zu verbauen und auch nicht ganz unproblematisch zu programmieren. In den Händen von Laien mit nem Kurz TAK-Lehrgang hinter sich bringt auch die beste Anlage nicht das was sie sollte...nämlich unauffällig ihren Dienst versehen.
Das Leben ist zu schön, um es beim Gasumbauer zu verbringen.

Grüsse an alle.

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  • Hawkwind
  • Autor
23 Feb 2005 15:10 #8 von Hawkwind
Hawkwind antwortete auf LPI Anlage
@azzkikr

Also erst einmal ist jede Anlage die läuft eine gute Anlage.

Aber: Eigentümlicherweise gibt es im Forum nicht EIN Problem mit flüssig einspritzenden Anlagen, sondern ausschließlich mit den Verdampfertypen, und davon reichlich - aus welchem Grund auch immer.

Des weiteren haben flüssig einspritzende Anlagen prinzipielle Vorteile:

1. Der oben erwähnte Verdampfer (eigentlich eine anfällige Krücke) entfällt. Die ganze Vereisungsthematik ist hinfällig. Die Verdampfung findet wie im Benzinbetrieb vor den Einlassventilen statt.
2. Die Verdampfungskälte erhöht den Füllungsgrad (kein Leistungsverlust) und kühlt die Ventile (flashlube ade).
3. Da die Pumpe den Systemdruck erzeugt, ist es völlig schnuppe welche Gasmischung ich fahre. Das klappt immer.
4. Höhere Brennraumtemperaturen gibt es durch die vorhandene Innenkühlung auch nur im Bereich der original verbauten Kerzen. Also keine Experimente mit Wärmewerten und Herstellerpräferenzen.

Neben Vialle ist ja seit kurzem auch icom mit einer flüssig einspritzenden Anlage auf dem Markt (gar ohne eigenes Steuergerät). Diese wird von den -bislang wenigen- Besitzern ausschließlich gelobt. Rein technisch gesehen ist das Verdampferprinzip bei Gasanlagen auch ein Relikt aus der Benzinvergaser-Aera. Die Gasanlagentechnik wird über kurz oder lang den selben Schritt vollziehen wie im Benzinbereich vor gut 25 Jahren.

Gruß Hawkwind

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  • Heiko
  • Autor
23 Feb 2005 17:43 #9 von Heiko
Heiko antwortete auf LPI Anlage
Hallo Hawkwind, Du bist der Einzige der in den beiden Foren die ich besuche immer W erbung für die LPI macht . Wieviel KM bist Du schon mit der LPI gefahren ? Gruß Heiko

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  • Hawkwind
  • Autor
23 Feb 2005 20:15 #10 von Hawkwind
Hawkwind antwortete auf LPI Anlage
Hallo Heiko,

mime zur Zeit hier den Propheten, ich weiß. Aber ich bin von der Technik und den eigenen Erfahrungen so angetan, dass es mir (noch) ein Bedürfnis ist.

Zu deiner Frage: Ich habe meine Anlage seit Anfang Januar und bin mittlerweile 4000 km gefahren.
Bin über meinen Umrüster mit Vialle-Fahreren in Kontakt gewesen, die jedes neue Auto sofort wieder und (ein anderer) ihre ganze Firmenflotte damit ausrüsten lassen. Beide hoch zufrieden. Mit Sicherheit nicht statistisch verwertbar, aber ich habe bis dato noch nie etwas Negatives von Vialle-Kunden gehört und bin selbst mehr als zufrieden. Und nochmal: Die Qualität der Verdampferanlagen (und Umrüster!) lässt sich in den Foren nachlesen.

Gruß Hawkwind

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